13. September 2011

Pläne und Entscheidungen

Was für verschiedene Lebnsrhytmen man doch haben kann. In den Ferien jeden Tag zu zweit... und dann nachts allein. In der Schule, alles anders und doch im gleichen Trott.

Gleiche Klasse, gleiche Lehrer, gleiche Schule!
Und doch so seltsam. Das einzige was sich wirklich geändert hat ist der Stundenplan. Es ist ein guter Plan.
Und ich bin in der dreizehnten Stufe...
Ich muss mich für meine Schriftlichen Prüfungsfächer entscheiden... bis Ende der Woche.
Aber die hab ich eh schon gewusst. 
Also auch nichts Neues.
Nur was Endgültiges.
Endgültig...
Für Immer.
Und Ewig!

Ich kann mich nicht damit abfinden, dass eine Entscheidung mein Leben für immer verändern wird.
Ich will frei sein. Machen was ich möchte und nicht gebunden an irgendwelche Pläne.
Ich mag Pläne. 
Sie weißen einem den Weg. 
Geben dir ein Ziel.
Und nehmen dir Entscheidungen ab.
Jetzt hab ich nur noch die Entscheidung zu treffen welchen Plan ich wahrnehme.
Kann das denn nicht einfach jemand anderes machen?
Jemand der weiß was gut für mich ist?
Dann würde ich den Plan verfolgen und muss keine Entscheidung treffen.
Ich hasse Entscheidungen.
Und mag Pläne.
Wenn sie jemand für mich aussucht.

Warum kann ich das bloß nicht? 
"Tu das Richtige spontan.
Für das hier gibt es keinen Kompromiss
Nur du weißt was falsch oder richtig ist
Es gibt keine Garantie und es gibt keinen Plan."
 
(Ja oder Nein von Madsen)
 Deshalb.
Ich will Gewissheit, will das es funktioniert.
Will alles auf einmal und keinen Kompromiss!

Aber das will schließlich jeder.
Und ich bin der Einzige, der sich nicht damit abfinden kann...
Wie so oft.

Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Hab ich auch nie behauptet. Ich hab auch kein schweres Leben. Keine Hungersnot, kein Krieg, keine Krankheit. Warum kann ich dann nicht zufrieden sein? Weil die Unzufriedenheit die Menschheit antreibt. Treibt sie in ein Rennen ohne Ziel. Weiter, weiter ins Verderben...

5. September 2011

Ferienende...

Das Gefühl wenn man glücklich ist wobei andere am verzweifeln sind, ist ganz schön traurig! Schämt man sich dann für sein Glück? Aber warum sollte man das tun?

 Es gibt da ein Sprichwort: "Glück ist das einzige was man verschenken kann, ohne es zu besitzen."
Aber ich bin doch glücklich und trotzdem kann ich es nicht verschenken....
Während ich glücklich verliebt bin, kämpft eine andere Person mit der Liebe... wie gerne würde ich ihr ein Stückchen meines Glückes abgeben!
Aber da dies nun einmal nicht geht, fühle ich mich betroffen glücklich zu sein...
"Jeder ist seines Glückes Schmied!"     ... hm....
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich für mein Glück mehr getan hab als sie...
Jeder hat doch Glück verdient!

Ich hab seit einer Woche eine Arbeit!
Sie ist anstrengend und eintönig... Geschenke für den Weltspartag bekleben...
Wenn ihr also am Weltspartag euer Geld zur Bank bringt und dann ein Geschenk bekommt, könnt ihr ziemlich sicher sein, dass ich den Aufkleber darauf geklebt habe!
Und ich bin so froh noch Schüler zu sein! Ich freu mich auf die Schule... nur ein mal in der Woche bis 17 Uhr... ach wie schön das sein kann!
Aber ich brauche das Geld.
Ich spare für meine Zukunft. Für meinen Traum.
Und er scheint immer näher zu rücken...
Aber trotzdem liegt noch ein quälend langes Jahr dazwischen...

Und so gehen die Ferien so langsam dahin. Es waren seltsame Ferien.
Wir waren nicht in Hamburg beim MPS...
Aber wir waren in München! Ich war noch nie in München... es war toll im Bavaria!
Ich hab mit dem Führerschein angefangen... und die Theorie schon bestanden!
Und ich habe angefangen zu arbeiten.
Irgendwie waren es ziemlich zukunftsweisende Ferien. Seltsam.
Aber ein Highlight kommt noch: UPDATE 1.8!
  
Und somit wird ein schwieriges Jahr beginnen. Mit sehr vielen Hindernissen und Prüfungen. Im wahrsten Sinn des Wortes... Prüfung... bald ist Abiprüfung.... es dauert nur noch acht Monate. Ich muss anfangen zu lernen. Angst.