30. März 2011

Bilder

"Bilder sagen mehr als tausend Worte." So heißt es zumindest im Volksmund, doch vielleicht sagt ein Bild auch nichts, denn das ist entscheidend.

Viele Künstler bringen ihre tiefsten Gedanken in Bilder ein, verarbeiten, was in ihnen vorgeht. Übermitteln Botschaften und sprengen Ketten. Überwinden Jahrhunderte und übequeren Ozeane.
Bilder gehen um die Welt, bewegen die Leute und bringen sie zum Lachen oder zum Nachdenken oder zum Fürchten.
Doch es gibt so viele Bilder, so viele Farben und so viele Motive...
Es hat alles nichts Besonderes mehr.

Ich zeichne aus Langeweile, lasse mich vom Alltag oder von Ideen inspirieren, lebe meine Fantasie aus oder erschaffe eine völlig neue Welt.
Dann kommen Menschen, die glauben meine Bilder interpretieren zu müssen. Die glauben zu wissen, was ich mir dabei gedacht habe oder was in mir vorgeht.
Es ist doch nur ein Produkt des Zufalls was mein Bleistift auf dem weißen Blatt Papier erschafft. Es ist einfach nur Kunst, ohne Bedeutung und ohne ein Spiegel meiner Seele. Ich lasse mich leiten von kurzen Augenblicken ohne eine Botschaft übermitteln zu wollen...

Ich liebe es zu Zeichnen.
Ich habe einfach nur Fantasie!

Was die vergangenen Künstler wohl gesagt hätten, wenn sie wüssten, was heutige Kunstwissenschaftler anhand eines Bildes herauslesen oder hinein interpretieren?

15. März 2011

Abitur und so

Plötzlich schreiben alle um mich herum Abitur... sie haben gelernt und gezittert und nächste Woche ist es vorbei.

Die Pausen sind so leer! An der Tür steht: "Bitte nicht stören! - Kein Durchgang! - ABI-Prüfung" Und ich fühl mich als wär ich mittendrin...
Ich bin heute morgen aufgestanden und mein Bauch war ganz flau, mir war richtig schlecht, dabei hab ich ganz normal Schule. Komisches Gefühl normal zur Schule zu gehen, während die 13er fünf Stunden lang rumhocken und Deutsch schreiben.

Morgen ist er dran und ich bin so unglaublich nervös, ich glaub so nervös war ich nichtmal als ich die Realabschlussprüfung schreiben sollte. Und ich werd morgen vier Stunden Herr Schein ertragen und Herr Dierdorf und anschließend hab ich nicht mal ne Pause, wo ich nachfragen könnte wie es gelaufen ist.

Entweder werde ich halb einpennen oder dauernd nervös auf die Uhr schauen.
Oh ich hätte Kohlhaas lesen sollen...

Ich weiß du schaffst das und bist nicht mal halb so nervös wie ich! Also: Toi! Toi! Toi!

So und in einem Jahr bin ich dran! Hoffentlich pack ich das auch so locker wie ihr! Bis dahin... bleiben die Pausen leer..!

1. März 2011

Sucht... und Entzug

Ich glaube, dass man nach allem süchtig sein kann, auch wenn es so scheint als wärst du es nicht!

Ich bin süchtig!
Ich starre zehn Minuten meine eigene Nachricht an, warte Stunden für eine halbe Stunde! Fahre umsonst zwei Stunden durch die Gegend. Verbringe zweimal zwei Wochen in einem Ruhemodus, weil ich zu nichts anderem fähig bin. Und dann kommen zwei Tage.
Zwei lumpige Tage.
Zwei Tage, jede Woche!
Die mich immer wieder aussaugen und bis aufs letzte Bisschen in die Ecke werfen! Und dann reicht ein Augenblick und alles ist vergessen! Ja ich bin süchtig aber ich gehe jede Woche auf Entzug.

Aber so ganz süchtig bin ich dann doch nicht, denn ich hab ein starkes Selbstbewusstsein (das vielleicht manipuliert ist). Aber wer weiß schon ab wann süchtig ist, denn solange es nicht schadet, ist es doch kein Problem!
Dass ich manchmal traurige Gefühlsausbrüche hab liegt auch an der Schule und (das ist das gruselige) an der Pille. Das ein so kleines Ding deine Laune vermiesen kann ist schon beängstigend...
Aber mach dir keinen Kopf, ich übertreibe mal wieder! Aber manchmal kommt eben alles zusammen und dann weiß ich einfach nicht weiter als das. Der ausschlaggebende Funke war auch meine Schuld, da ich manchmal nichts sagen kann!

Aber wir sind eh nicht frei. Der Großteil unseres Handelns wird durch Triebe oder Belohnungssysteme gesteuert!